AGB UND DATEN

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN

Alles über unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und den Datenschutz.

FOTOGRAFIE

I. ALLGEMEINES

I. Die Produktion von Bildern und anderen Werken und die Erteilung von Nutzungsrechten hierüber erfolgt ausschließlich aufgrund nachstehender Geschäftsbedingungen (AGB). Diese Bedingungen gelten auch für alle künftigen Verträge über die Produktion und Erteilung von Nutzungsrechten, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

II. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, welche von den nachstehenden Bedingungen abweichen, werden nicht anerkannt. Solche abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Fotograf nicht ausdrücklich widerspricht.

III. Werke sind vom Fotografen hergestellten Lichtbilder und andere grafische Werke, bewegt und unbewegt, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen.

II. URHEBERRECHT UND NUTZUNGSRECHT

I. Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.

II. Die vom Fotografen hergestellten Werke sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.

III. Überträgt der Fotograf Nutzungsrechte an seinen Werken, ist jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf der besonderen Vereinbarung. Nutzungsrechte werden nur an den Werken übertragen, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt, nicht an Werken die nur zur Sichtung oder Auswahl überlassen werden.

IV. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung aller dem Fotografen aus der Geschäftsbeziehung zustehenden Forderungen

V. Der Auftraggeber darf die Lichtbilder zu privaten Zwecken nutzen und auch vervielfältigen.

VI. Bei der Verwertung der Lichtbilder ist die Namensnennung: Foto: blende11 Fotografen ist bei jeder Veröffentlichung entweder direkt unter dem Bild oder im Impressum anzugeben, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

VII. Der Fotograf ist nicht verpflichtet Datenträger an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

VIII. Ungeachtet der übertragenen Nutzungsrechte bleibt der Fotograf berechtigt, die Werke im Rahmen der Eigenwerbung zu verwenden. (z.B. Webseite, Blogs, Facebook, Instagram, etc.) sofern nichts anderes vereinbart wurde.

IX. Die Rohdaten (RAW) verbleiben beim Fotografen.

III. VERGÜTUNG, EIGENTUMSVORBEHALT, AUFBEWAHRUNG

I. Ungeachtet der übertragenen Nutzungsrechte bleibt der Fotograf berechtigt, die Werke im Rahmen der Eigenwerbung zu verwenden. (z.B. Webseite, Blogs, Facebook, Instagram, etc.) sofern nichts anderes vereinbart wurde.

II. Für die Herstellung der Werke wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale vereinbart; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, Datenhandlingskosten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Wünscht der Auftraggeber, dass der Fotograf ihm Datenträger zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten. Es gilt die aktuelle Preistafel des Fotografen, soweit nichts anderes vereinbart ist.

III. Für die Herstellung der Werke wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale vereinbart; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, Datenhandlingskosten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Wünscht der Auftraggeber, dass der Fotograf ihm Datenträger zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten. Es gilt die aktuelle Preistafel des Fotografen, soweit nichts anderes vereinbart ist.

IV. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen.

V. Der Fotograf ist nicht verpflichtet, analoge Negative oder digitale Daten der angefertigten Werke zu speichern, nachdem diese vom Auftraggeber abgenommen und diesem in vertragsgemäßer Weise zur Verfügung gestellt worden sind. Wenn eine Speicherung oder Aufbewahrung bei dem Fotografen erfolgen soll, ist dies ausdrücklich gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

VI. Eine 100%ige Anpassung von Lichtbildern an beim Auftraggeber oder beim Fotografen bereits vorhandene Bilder (z.B. Kontrast, Farbe, Helligkeit) kann nicht garantiert werden.

IV. HAFTUNG

I. Die Haftung des Fotografen und seiner Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Auftraggebers bzw. zu fotografierender Personen, Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten, d.h. Von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB). Insoweit haftet der Fotograf für jeden Grad des Verschuldens. Die Haftung im Fall des Lieferverzugs ist jedoch für jede vollendete Woche des Verzugs im Rahmen einer pauschalierten Verzugsentschädigung auf 0,5 % der vereinbarten Vergütung für die zu liefernden Werke, maximal auf 5 % der vereinbarten Vergütung begrenzt. Die Haftung im Fall der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten wird auf den regelmäßig vorhersehbaren Schaden begrenzt.

II. Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit von Lichtbildern nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.

III. Die Zusendung und Rücksendung von Werken, Vorlagen und sonstigen Datenträgern erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Versendung erfolgt.

V. NEBENPFLICHTEN

I. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen und Werken das Vervielfältigungs-, Bearbeitungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Der Auftraggeber stellt den Fotografen frei von Ersatzansprüchen Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.

II. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens zwei Werktage nach Anzeige der Beendigung der Aufnahmen ab, ist der Fotograf berechtigt, Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers aus- bzw. einzulagern. 14 Tage nach der Aufforderung geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Beschädigung auf den Auftraggeber über.

VI. LEISTUNGSSTÖRUNG, AUSFALLHONORAR, SCHADENSERSATZ

I. Zeitpläne und Liefertermine sind nur bindend, wenn sie von dem Fotografen ausdrücklich als bindend bestätigt worden sind.

II. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Hat der Auftraggeber die Verzögerung zu vertreten, so kann der Fotograf auch weitergehenden Schadensersatz geltend machen.

III. A Unterbleibt bei einer Bildveröffentlichung durch den Auftraggeber die Benennung des Bildautors, so hat der Auftraggeber einen Schadensersatz in Höhe des vereinbarten Entgelts zu zahlen, ist keines vereinbart, in Höhe des üblichen Nutzungshonorars, mindestens jedoch 200 € pro Bild und Einzelfall.

III. B Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Werkes durch den Auftraggeber hat dieser einen Schadensersatz in Höhe des Doppelten des für diese Nutzung vereinbarten Entgelts zu zahlen, ist keines vereinbart, dass Doppelte des üblichen Nutzungshonorars, mindestens jedoch 200,00 € pro Werk und Einzelfall.

III. C Kündigt der Auftraggeber den Auftrag vor Beginn der Ausführung, ohne das den Fotografen hierfür ein Verschulden trifft, so hat er dem Fotografen 10 % der Gesamtauftragssumme als Schadensersatz zu zahlen.

III. D Dem Fotografen bleibt zu a) – c) die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens vorbehalten. Dem Auftraggeber bleibt zu a) – c) der Nachweis eines geringeren tatsächlichen Schadens vorbehalten.

VII. DATENSCHUTZ

Die dem Fotografen mitgeteilten Daten des Auftraggebers werden elektronisch gespeichert, soweit dies zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Geschäftsverbindung notwendig ist. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

VIII. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Sind beide Vertragsparteien Kaufleute oder der Auftraggeber eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.

IX. SONSTIGES

Der Fotograf weist darauf hin, dass der Auftraggeber möglicherweise für die gezahlte Vergütung Beiträge zur Künstlersozialversicherung abführen muss. Hierüber wird sich der Auftraggeber selbst kundig machen.

VIDEOPRODUKTION

I. ALLGEMEINES

Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle Vertragsverhältnisse zwischen dem Auftraggeber und der Produzentin. Änderungen und Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

II. KOSTEN

Die Kosten für die Produktion belaufen sich auf den im Vertrag bzw. Auftrag genannten Betrag zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bei der Berechnung der Teilleistungen wird die im Vertrag angegebene voraussichtliche Lauflänge der Produktion zugrunde gelegt. Zudem sind im Preis die einfachen Nutzungsrechte, wie sie im Abschnitt 3 genannt werden, enthalten.

Im Honorar nicht eingeschlossen sind (falls nicht ausdrücklich aufgelistet):

  • Vervielfältigungen
  • Fremdsprachenversionen
  • Normwandlungen von deutschen auf internationale Fernsehstandards (NTSC, SECAM).
  • Reise- Übernachtungs- oder Fahrtkosten sowie Spesen

Tritt der Auftraggeber ohne Verschulden der Produzentin vom vereinbarten Vertrag zurück, kommt er für alle bis zum Zeitpunkt des Rücktritts entstandenen Kosten auf.

III. VERGÜTUNG, EIGENTUMSVORBEHALT, AUFBEWAHRUNG

Soweit nicht anders vereinbart, gilt die folgende Zahlungsweise als vereinbart:

  • 50% nach Auftragsannahme
  • 50% nach Fertigstellung

Die Zahlung der Vergütung hat per Überweisung zu erfolgen. Wechsel und Schecks werden nicht angenommen. Der Auftraggeber darf nur mit rechtskräftig festgestellten Ansprüchen aufrechnen und nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertrag Zurückbehaltungsrechte geltend machen. Der jeweilige Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Rechnung beim Auftraggeber fällig. Geht der Rechnungsbetrag innerhalb dieser Zeit nicht auf dem Konto der Produzentin ein, so ist der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug. Zur Feststellung des Verzugs bedarf es keiner Mahnung oder Fristsetzung der Produzentin.

Im Falle, dass der Auftraggeber mit der Zahlung im Verzug ist oder sofern ausdrücklich Stundung vereinbart worden ist, trägt der Auftraggeber die Zinsen in Höhe von 4% über Bundesbankdiskont, einschließlich etwaiger Bearbeitungskosten, es sei denn, dass ein höherer oder niedrigerer Verzugsschaden nachgewiesen wird. Bei erheblichen, schriftlich abgemahnten Vertragsverstößen, bei Zahlungsverzug oder wesentlicher Vermögensverschlechterung, Zahlungseinstellung oder Eröffnung des Konkurs- oder Vergleichsverfahrens des einen Vertragspartners ist der jeweils andere zum sofortigen Rücktritt von allen bestehenden Verträgen berechtigt.

Abgeschlossene Jahresabos verlängern sich – wenn diese nicht spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahresabos gekündigt werden, automatisch um drei weitere Monate.

IV. RECHTE

Die einfachen Nutzungs- und Verwertungsrechte für die in Auftrag gegebene, fertige Produktion werden dem Auftraggeber, nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Auftragssumme, übertragen. Dies betrifft jedoch nicht das Nutzungsrecht an Kamerakassetten und sonstigen belichteten oder aufgezeichneten Materialien (Rohmaterial). Die Auswertung und Nutzung von Ideen, textlichen und grafischen Arbeiten, Werken der Fotografie, Filmen usw. sind auf Zweck und Dauer des Auftrages beschränkt, soweit nichts anderes vereinbart ist. Jede andere und weitere Nutzung, die über den im Angebot bezeichneten Zweck hinaus geht, zum Beispiel die Verwendung von Ideen im Ausland, der Einsatz der Produktionen in anderen Verwendungszusammenhängen (DVDs für Geschäftspartner, CD-ROM usw.) ist zusätzlich zu vereinbaren und zu berechnen. Die Produktion darf nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung mit der Produzentin verändert werden.

Die Produzentin hat das Recht die fertige Produktion zu Werbe-, Marketing- und Demonstrationszwecken einzusetzen, zum Beispiel auf Ihrer Internetseite.

V. HAFTUNG

Für den Fall schuldhaft verursachter Verluste oder Beschädigungen von Originalfilmen, Videobändern oder sonstiger Ausgangsmaterialien, die der Produzentin vom Auftraggeber zur Bearbeitung oder Aufbewahrung übergeben worden sind, wird die Haftung der Produzentin auf die Neulieferung von Rohfilmmaterial in gleicher Länge der beschädigten oder verlorengegangenen Teile beschränkt. In allen anderen Schadensfällen, gleichgültig aus welchem Rechtsgrund oder Tatbestand, haftet die Produzentin wie in eigenen Angelegenheiten. In Fällen höherer Gewalt, bei Streiks, Aussperrungen sowie für das Verhalten von Vor- und Zulieferanten haftet die Produzentin nicht. Der Erfüllungsanspruch des Auftraggebers im Übrigen wird nicht berührt. Wenn zur Abnahme und nach Fertigstellung das fertige Video auf YouTube oder anderen Videokanälen hochgeladen wird, übernimmt die Produzentin dafür keine Haftung. Dies betrifft insbesondere Nutzungsänderungen des Anbieters, Kommentare unter dem Video, ein eventueller Verlust oder Löschung des Videos etc.

VI. VERSICHERUNG

Alle der Produzentin übergebenen Gegenstände oder Materialien werden seitens der Produzentin nicht versichert. Es obliegt daher dem Auftraggeber, für einen ausreichenden Versicherungsschutz seines bei der Produzentin befindlichen Materials Sorge zu tragen.

VII. ABNAHME

Die Produktion basiert auf ein mit dem Auftraggeber erstelltes Konzepts oder Drehbuch. Nach Beendigung der Produktion findet eine Abnahme statt. Im Rahmen dieser Abnahme werden eventuelle Änderungswünsche des Auftraggebers protokolliert. Diese Änderungen werden von der Produzentin kostenfrei durchgeführt, wenn sich diese innerhalb einer Stunde bearbeiten lassen und tatsächlich vom schriftlichen Drehbuch abweichen (eine Korrekturschleife). Die protokollierten Änderungen werden von der Produzentin kurzfristig durchgeführt. Geschmackliche Änderungen und sehr umfangreichere Veränderungswünsche gehen zu Lasten des Auftraggebers, wie zum Beispiel nachträgliche Bildfolgen-, Musik- oder Textänderungen, und werden mit 75 € pro Stunde zzgl. MwSt. berechnet.

Der Auftraggeber muss innerhalb von fünf Werktagen schriftlich die Abnahme der Produktion bestätigen. Erfolgt die schriftliche Zustimmung nicht, gilt die Produktion als abgenommen. Technische Mängelrügen und Beanstandungen müssen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Werktagen nach Übergabe des Films (auch digital) schriftlich erfolgen.

Die Produktion wird in einer Qualität hergestellt, wie sie die Produzentin anhand von Mustern (Showreels und Beispielfilme auf der Internetseite) vorweisen kann oder wie die Parteien es im schriftlichen Auftrag vereinbart haben. Die ausschließliche Verantwortung für die technische und inhaltliche Gestaltung der Produktion liegt bei der Produzentin. Für die sachliche Richtigkeit des Produktionsinhalts sowie die rechtliche Zulässigkeit zeichnet sich der Auftraggeber verantwortlich.

VIII. PFLICHTEN DES AUFTRAGGEBERS

Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Produktionsziel mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Der Auftraggeber ist verantwortlich für die Einverständniserklärungen der im Film gezeigten Personen, die er vorab eingeholt hat, z.B. für die Ausstrahlung im Internet. Wünscht der Auftraggeber die Nutzung eines bestimmten Musiktitels, so muss dieses mit der Produzentin abgestimmt werden (besonders auch die Rechtesituation, Lizenzen etc.). Bringt der Auftraggeber der Produzentin einen Musiktitel mit, so ist er für die musikrechtliche Klärung verantwortlich, die Auftragnehmerin kann das gegen Honorar übernehmen.

IX. LIEFERZEITEN UND TERMINE

Alle von der Produzentin angegebenen Lieferzeiten oder Termine sind keine Fixtermine, werden aber bestmöglich eingehalten. In Fällen höherer Gewalt, Nichtbelieferung durch Lieferanten, Betriebs- oder Verkehrsstörungen und Streiks verschieben bzw. verlängern sich vereinbarte Termine und Lieferzeiten um die Dauer derartiger Ereignisse.

Nach Angebotsannahme ist der Videofilm innerhalb von vier Monaten ab Datum der ersten Überweisung zu realisieren, wenn nicht anders schriftlich vereinbart. Sollte der Film in dieser Zeit nicht beendet werden, und liegt das maßgeblich am Auftraggeber (weil er keinen Drehtermin nennt usw.) kann die Produzentin einen Abschlag von 30% des gesamten Auftragsvolumens mit sofortiger Zahlung verlangen.

X. VERSAND

Versendungen erfolgen auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Die Gefahr geht mit dem Zeitpunkt der Übergabe an die mit dem Transport beauftragte Person auf den Auftraggeber über. Beim Transport mit eigenen Fahrzeugen haftet die Produzentin wie in eigenen Angelegenheiten.

XI. SONSTIGE VEREINBARUNGEN

Der Auftraggeber trägt, sofern nicht anders vereinbart wird, für alle Aufträge an Dritte, die die Produzentin im Zusammenhang mit seinem Auftrag erteilt, die Zahlungsverpflichtung. Die Produzentin ist berechtigt, den Auftraggeber in seiner Kundenliste zu führen und als Referenz anzugeben. Die Produzentin verpflichtet sich, jederzeit, spätestens jedoch nach Beendigung der Produktionstätigkeit, das ihr vom Auftraggeber anvertraute Eigentum einschließlich eventueller Abschriften und Auszüge herauszugeben. Beide Partner vereinbaren zeitlich unbegrenzt Stillschweigen über die während der gemeinsamen Dreharbeiten bekannt gewordenen Firmeninterna zu bewahren.

Sollte ein terminierter Drehtag vom Auftraggeber aus wichtigen Gründen verschoben werden, ist das bis 14 Werktage vor der Produktion kostenlos möglich, bis zwei Werktage (bzw. 48 Stunden) vor dem Dreh sind 40 % des Drehhonorars fällig, ab 47 Stunden vor dem Dreh sind 60% des Drehhonorars fällig. Ein neuer Drehtag wird normal berechnet.

Sollte die Produzentin aufgrund höherer Gewalt (Unwetter, Streiks, Naturkatastrophen etc.) die Produktion verschieben müssen, so ist sie nicht für Kosten verantwortlich, die beim Auftraggeber entstanden sind. Die Kosten für einen Dreh, der technisch durchgeführt werden könnte (mit Regenschutz für die Kamera etc.) und aus inhaltlich-ästhetischen Gründen nicht durchgeführt wird, übernimmt der Kunde wie oben beschrieben.

XII. NAMENSNENNUNG

Der Produzentin wird an geeigneter Stelle das Recht eingeräumt, in der Regel im Vor – oder Abspann der Produktion, folgenden Urheberhinweis samt Logo anzufügen: “Eine Produktion von Video- Impression“ / „Video-Impression.com“. Die Produzentin bekommt das Recht, das vom Auftraggeber abgenommene Video als Referenz auf Ihrer Seite www.revision.biz anzugeben und für weitere Eigenwerbung zu nutzen.

XIII. GERICHTSSTAND

Für alle Streitigkeiten über Vertragsverhältnisse, die diesen AGB unterliegen, ist alleiniger Erfüllungsort und Gerichtsstand Hamburg.

MAKE-UP

I. ALLGEMEINES

Die nachfolgenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGNEN gelten für alle von Angeliqua S. und Seyma E. erteilten Angebote sowie durchgeführten Aufträge und erbrachten Leistungen. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend (innerhalb 3 Tagen) schriftlich widersprochen wird.

II. OPTIONSBUCHUNGEN

Optionsbuchungen sind Reservierungen zu einem festgelegten Termin. Die Option verfällt, wenn ein Vertrag mit einem Dritten möglich ist und der avisierte Termin auch nach Rückfrage beim Auftraggeber, mit dem die Option vereinbart wurde, nicht zu einem Vertragsabschluss führt.

III. VERTRAGSVEREINBARUNG

Hat ein Kunde ein Angebot schriftlich akzeptiert, so gilt der Vertrag als geschlossen. Der Vertrag beinhaltet die Location, das Datum, Zeit sowie die Höhe des Honorars.

IV. FREMD- UND NEBENKOSTEN

Das Honorar des Make-up Artist deckt nur die im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegten Leistungen und vereinbarten Vertragszwecke ab. Bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars sowie etwaig entstandener Neben- und Fremdkosten beim Make-up Artist ist jegliche Nutzung der vertraglich erbrachten Leistung nur nach Absprache zulässig. Vorauszahlungen können je nach Produktionsumfang erhoben werden.

V. AUFTRAGSSTORNIERUNG UND AUSFALLHONORAR

Der Auftraggeber übernimmt die anfallenden Nebenkosten wie Spesen, Reisekosten- sowie Übernachtungskosten. Wird der ursprünglich erteilte Auftrag um Leistungen erweitert, die nicht Gegenstand des Vertrages waren, so ist der Make up Artist berechtigt, die Zusatzleistungen sowie zusätzliche Nebenkosten gesondert in Rechnung zu stellen. Dabei wird die Abrechnung nach Stundensatz in Anrechnung gebracht. Dies gilt ebenso bei Überschreiten der vereinbarten Produktionszeit, die vom Make up Artist nicht zu vertreten ist. Reisezeit wird ab 2 Stunden nach zeitlichem Aufwand berechnet. Grundlage für die Abrechnung ist der Stundensatz.

Wird während der Dauer des Auftrages kein Mangel durch den Auftraggeber angezeigt, gilt der Auftrag als mängelfrei und vertragsmäßig erfüllt. Das Honorar ist nach Auftragsende bzw. spätestens zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung ohne Abzug von Skonto fällig.

VI. HAFTUNG

Eine Vertragsauflösung, gleich ob durch Rücktritt oder Kündigung, ist bei Festbuchungen nur aus wichtigem Grund möglich. Wird ein bereits begonnener Auftrag vom Auftraggeber abgebrochen oder wird er später als 3 Tage vor dem vereinbarten Termin storniert, ohne dass der Make up Artist dies zu vertreten hat, steht ihm das vereinbarte Honorar sowie die bis dahin angefallenen Neben- und Fremdkosten vollständig zu. Als „begonnen“ gilt ein Auftrag, wenn der Make up Artists mit der Ausführung seiner vertraglich geschuldeten Leistung begonnen hat.

Bei Störung der Leistung durch den Auftraggeber gelten folgende Pauschalsätze als vereinbart: Übernahme der Kosten vom Auftraggeber zu:

  • 100% 3 Tage vor dem vereinbarten Termin
  • 75% 7 Tage vor dem vereinbarten Termin
  • 50% 14 Tage vor dem vereinbarten Termin
  • 25% 21 Tage vor dem vereinbarten Termin

    Der Make up Artist ist berechtigt, einen Auftrag fristlos zu kündigen – auch während der laufenden Produktion – sollte die im Auftrag vereinbarte Vorauszahlung nicht rechtzeitig und in voller Höhe geleistet worden sein. Er ist ebenso berechtigt, vom Auftrag zurückzutreten, sollte sich der Termin zeitlich verschieben.

    Sollte der Make up Artist seinen Auftrag aufgrund einer Krankheit oder von ihm nicht zu vertretender Umstände nicht erbringen können, so bemüht er sich um adäquaten Ersatz. Für eventuell entstehende Mehrkosten oder einen möglichen Schaden haftet er in beiden Fällen nicht.

VII. HAFTUNG

Der Make up Artist übernimmt keine Haftung für Dritten zugefügte Personen- und Körperschäden und auch nicht für Schäden, die aus der Verletzung einer für das Vertragsverhältnis wesentlichen Hauptleistungspflicht herrühren – sofern sie nicht auf grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Handeln beruhen. Der Make up Artist übernimmt keine Haftung für mögliche allergische Reaktionen, die während oder nach der Dienstleistung durch die verwendeten Produkte auftreten.

VIII. NAMENSNENNUNG

Der Make up Artist hat Anspruch darauf, bei der Verwendung seines Werkes (einschließlich Testshootings und Editorials) als Urheber genannt zu werden.

IX. TESTSHOOTINGS

Für sogenannte Testshootings gelten folgende Besonderheiten: Sofern der Make up Artist für seine Mitwirkung an einem Testshooting kein oder nur geringes Honorar erhält, die im Rahmen des Testshootings entstandene Fotografien etc. später zu anderen Zwecken eingesetzt werden (Werbung) steht dem Make up Artist ein zusätzlich angemessenes Honorar zu. Die Angemessenheit des Honorars orientiert sich an dem für die Nutzung üblicherweise gezahlten Künstlerhonorar und an dem erzielten Verwertungserlös des Auftraggebers.

X. VERWENDUNG VON BILDMATERIAL

Der Make up Artist ist berechtigt, die Fotografien, Filme, analoge und digitale Datenträger bzw. Abzüge und Kopien davon, für deren Herstellung er seine Tätigkeit erbracht hat, zur Eigenwerbung zu nutzen, d.h. insbesondere auch in Form einer Aussendung bzw. im Internet zu veröffentlichen oder als Arbeitsprobe vorzuzeigen. Für diesen Fall steht der Auftraggeber auch dafür ein, dass das abgebildete Fotomodell (- modelle) mit der Nutzung durch den Make up Artist einverstanden ist/ sind.

XI. SALVATORISCHE KLAUSEL

Nebenabreden oder von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Wird eine Bestimmung des Vertrages oder dieser Vertragsbedingungen unwirksam, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen und des Vertrages. Anstelle einer unwirksamen Bestimmung galt das als vereinbart, was dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt für die Ausfüllung von Vertragslücken.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Köln.